Zeit für eine Auffrischung : Badezimmer-Modernisierung in nur wenigen Schritten

Das Badezimmer nimmt einen wichtigen Platz in unserem Leben ein. Er ist der Ort, an dem der Tag vor dem Schlafengehen endet und nach dem Aufstehen beginnt. Studien zeigen, dass wir etwa drei Jahre unseres Lebens im Badezimmer, also über 26.000 Stunden, verbringen. Es ist der Ort, an dem wir uns pflegen, ein entspannendes Bad nehmen oder mit einer erfrischenden Dusche am Morgen die Lebensgeister wecken. Es lohnt sich also, das Badezimmer so freundlich, angenehm und funktionell wie möglich zu gestalten und es von Zeit zu Zeit aufzufrischen und zu modernisieren. Es ist eine Investition in unsere Lebensqualität. Dabei braucht es nicht immer eine teure Voll-Renovation. Oftmals genügen schon schrittweise Anpassungen, um das in die Tage gekommene Badezimmer einladend und wohnlich zu gestalten und zu einem modernen Badezimmer weiterzuentwickeln.


Vom Facelifting zur Totalerneuerung


Ein Update des Badezimmers empfiehlt sich aber nicht nur aus optischer Sicht oder im Sinne einer angenehmen Atmosphäre, denn sowohl Design und Technik als auch die Ansprüche im Badezimmer wandeln sich stetig. Und auch die Energieeffizienz spielt angesichts der steigenden ökologischen Sensibilisierung eine zunehmend wichtige Rolle. Bei der Erneuerung ist alles denkbar - vom Facelifting mit frischer Farbe, einer optimierten Beleuchtung und dem Austausch einzelner Armaturen bis hin zu einer fundamentalen Veränderung.


Planung ist alles

Eine Modernisierung und Umgestaltung bedarf einer genauen Planung, was das Gesamtkonzept wie auch die einzelnen Arbeitsschritte betrifft. Denn es gibt eine Reihe von Fragen zu beantworten, wie beispielsweise die Wahl der Materialien und Farben der Fliessen, die Wahl des Badewannen-Typus oder die Gestaltung der Wände. Neben der Planung hinsichtlich Konzeption und Grundriss sollte bei keinem Schritt die budgetäre Komponente ausser Acht gelassen werden. Zu Beginn der Modernisierungsplanung steht also ein Budget, wobei man auch für einen „Plan B“ offen sein sollte. Denn die kompetente Beratung beim Fachhändler und Sanitärinstallateur kann einem ungeahnte neue Möglichkeiten aufzeigen, an die man möglicherweise gar nicht gedacht hat. Die Investition in qualitativ hochwertige Materialien und Armaturen zahlt sich nämlich nicht nur aus ästhetischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf Langlebigkeit und Nachhaltigkeit aus.

Kostengünstige Alternativen zur Komplettsanierung

Manch einer schreckt vor allfälligen hohen Kosten einer Badsanierung zurück. Doch anstatt gleich das gesamte Bad kostspielig zu sanieren, kann man kleinere Änderungen vornehmen, das Badezimmer insgesamt aufwerten.

Austausch von Armaturen und Handbrausen: Qualitative gute Armaturen gibt es zu erschwinglichen Preisen und können ohne großen Aufwand durch Ihren Sanitärinstallateur ausgetauscht werden. Was für Armaturen gilt, gilt ebenfalls für Brausegarnituren. Auch hier sind die Anschlüsse der Brausen und Brauseschläuche weitestgehend genormt, so dass beides ausgetauscht und beliebig miteinander kombiniert werden kann. Mit dem Abschrauben der alten Handbrause und Draufschauben der neuen ist es meist schon getan.

Wände oder Fliesen streichen: Mit dem Streichen von Wänden bringt man Farbe und Leben ins Badezimmer. Dank Fliesenlack und Fliesenfolie lassen sich auch die Plättli mit einem frischen Look versehen.

Wohnliches Flair: Mit Accessoires kann man viel bewirken. Bilder, Pflanzen, Dekoartikel und kleine Möbelstücke kosten nicht viel, schaffen aber eine persönliche Note. Nicht zu vergessen: Unterschiedliche Lichtquellen können hinsichtlich Ambiente kleine Wunder bewirken.


Zeichen von Individualität: freistehende Badewannen


Wer gerne im Winter ein heisses Bad zelebriert, für den ist eine Badewanne weit mehr als nur ein Utensil. Freistehende Badewannen haben etwas Besonderes und sind der Blickfang im Badezimmer. Sie haben einen nostalgischen Touch, wie bei einer freistehenden Skulptur kann man sie von allen Seiten begehen und sie erinnern auch an die Badewannen der alten Römer, die für ihre hochentwickelte Badekultur bekannt waren. Dabei kommen ein paar Fragen auf, die es zu beantworten gilt: Wie findet man das für die eigenen Bedürfnisse perfekte Modell – und an welcher Stelle im Badezimmer soll man sie platzieren? Was ist das passende Material – Holz, Glas oder Titan-Stahl? Kommt eventuelle ein transparente Variante in Frage? Während zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts emaillierter Stahl das gängige Material war, sind heute Varianten aus Gusseisen oder verzinktem Stahlblech üblich. Exotisch sind freistehende Badewannen aus Naturstein oder Holz. Mehr und mehr bewähren sich Materialien wie Sanitäracryl und Mischformen wie Quaryl und Mineralguss oder glasierter Titanstahl. Badewannen müssen auch nicht einfarbig weiss sei, sondern können mit Ornamenten verziert sein. Bevor man sich für eine freistehende Badewanne entscheidet, gilt es entsprechende Vorkehrungen und zentrale Fragen zu beantworten:

  • Badzimmergrösse: Ist das Badzimmer gross genug? Merke: Der Einbau einer freistehenden Badewanne ist an ein Mindestmass gekoppelt.
  • Lässt die Platzierung der Badewanne genügend Raum, um sich frei im Badezimmer zu bewegen? Ist der Zugang zum Waschbecken, WC oder Dusche nach wie vor problemlos möglich?
  • Welche Armaturen passen zu dem favorisierten Badewannen-Modell?
  • Was gilt es beim Wasserzulauf und -ablauf zu berücksichtigen?

Fazit: Gerade, weil wir so viel Zeit im Badezimmer verbringen, lohnt es sich, es über die Funktionalität hinaus zu einer Wohlfühloase zu entwickeln. Und gerade bei grösseren Veränderungen wie dem Einbau einer freistehenden Badewanne empfiehlt es sich, den Sanitärinstallateur als Spezialisten beizuziehen.
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